Rund ums Planen und Bauen, um YOJO und #besserhier

Rotenburger Wirtschaftsforum bei der PGN zu Gast

ROTENBURG. Die Planungsgemeinschaft Nord (PGN) rief, alle kamen: Viele Interessierte schauten beim jüngsten Kommunikationstreff des Rotenburger Wirtschaftsforums (RWF) vorbei. Wie es gute Tradition bei den Veranstaltungen ist, nutzte das gastgebende Unternehmen die Chance, sich zu präsentieren und über seine Leistungen zu informieren.

RWF-Vorsitzender Heiko Kehrstephan begrüßte die Gäste und freute sich über das rege Interesse. Ebenso erfreut zeigte sich Norbert Behrens, der die PGN und deren Leistungen näher brachte. Sechs Partner gibt es inzwischen im Haus, allesamt Eigengewächse. 1980 als reines Architekturbüro gegründet, stehen die drei Buchstaben des Unternehmens heute längst für ganzheitliche Konzepte in den Bereichen Stadtplanung, Tiefbau und Erschließung, Grünplanung, Tragwerksplanung sowie bei der technischen Gebäudeausrüstung. Übernommen werden Bau- und Planungsaufgaben jeder Größenordnung, ob für private oder öffentliche Auftraggeber. Interessant für Kommunen: Die neu gegründete Projektgesellschaft Nord steht als Partner im Bereich Projektentwicklung und Erschließung zur Seite. Hier wird projektiert, entwickelt und erschlossen.

Im Rahmen der Präsentation konnten die Gäste einen Blick auf Planungen von Neubaugebieten werfen, etwa in Gifhorn, Neu Wulmstorf und Dortmund. Wichtig sei es, dort Wohnungen entstehen zu lassen, wo auch Arbeitsplätze geschaffen werden. Ebenso folgten in den Ausführungen Beispiele für Seniorenresidenzen und Hotels. Auch um aktuelle Pläne für die Wümmestadt ging es – etwa um den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in der Innenstadt (neben Jette C) sowie einer Event-Location inklusive Hotel am Weichelsee (als Fertigstellung dafür ist 2020 anvisiert). Norbert Behrens nutzte den Treff darüber hinaus, um die in den vergangenen Monaten bereits mehrfach geäußerte Kritik an der Stadt aufrecht zu erhalten – etwa wünscht er sich eine stärkere Nachverdichtung in der Innenstadt ebenso wie das Zulassen eines weiteren Geschosses.

Gast des Abends war Dr. Jöran Wrana, Projektmanager Fachkräftemarketing bei der Süderelbe AG. Sein Thema: Fachkräftemarketing für die südliche Metropolregion Hamburg. Prognose des Experten: Bis 2030 werden Engpässe bei der Gewinnung von Fachkräften noch weiter zunehmen – und das, obwohl bereits heute deren Verfügbarkeit auf dem Markt oft eine Herausforderung für Unternehmen sei. Um die südliche Metropolregion Hamburg bekannter und attraktiver zu machen, wurde das Projekt YOJO aus der Taufe gehoben. Bausteine: das Fachkräfteportal „Young Jobs Hamburg“, Videos für Social Media, Unternehmer-Veranstaltungen sowie eine adäquate Ansprache des umworbenen Fachpersonals. Erste Erfolge: rund 250 bei YOJO registrierte Unternehmen, gute Reichweiten der Posts bei Facebook, interessante Gespräche bei Jobmessen sowie erste Vermittlungen. Dr. Jöran Wrana gab zudem einen Ausblick auf #besserhier, ein Projekt, das die Region ab 2020 weiter voranbringen soll. Auch Rotenburg könnte dafür als potenzieller Partner interessant sein.

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Fotos:
1) RWF-Vorsitzender Heiko Kehrstephan begrüßte die Gäste
2) Blick auf ein Planungsmodell
3) Norbert Behrens stellte die PGN und ihre Leistungen vor
4) Gast des Abends: Dr. Jöran Wrana, Projektmanager Fachkräftemarketing bei der Süderelbe AG
5) Viele Interessierte schauten beim Kommunikationstreff des RWF vorbei
6) Modernste Technik: eine Drohne der PGN

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